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Kneblinghausen

Ortswappen von Kneblinghausen

Mit dem Paderborner Kloster Abdinghof als Grundherr tritt der Ort Kneblinghausen 1183 in Form einer Urkunde des Papstes Lucius III. in die dokumentierte Geschichte ein. Der dortige Haupthof blieb bis zur Mitte des 14. Jh. ein Lehngut der Grafen von Arnsberg. Seit Beginn des 16. Jh. wurde der Ort zu einem von 3 sogen. Stadtdörfern der Stadt Rüthen und verblieb bis in die erste Hälfte des 19. Jh. damit im Rechts- und Untertanenverband der Bergstadt. Kirchlich gehörte der Ort stets zu Pfarrei Meiste. Eine kleine Fachwerkkapelle, erstmals 1717 nachweisbar, die 1902 zum Abbruch kam, war Vorgängerin des heutigen Gotteshauses, das 1911 im neugotischen Stil erbaut und eingeweiht wurde.

 

Wenige hundert Meter südwestlich des Ortes entdeckte man Anfang des 20. Jh. neben den Restspuren einer altgermanischen Siedlung aus dem 5. Jh. v. Chr. auch eine großflächige, mit Restwällen versehene Lagerstätte, die nach archäologischen Untersuchungen römischen Ursprungs ist und zeitlich dem 1. nachchristlichen Jahrhundert zugeordnet wird. Das befestigte Lager war mit sogen. Klavikeltoren (= trichterförmige Zugänge) ausgestattet, welche auch in symbolischer Form als besonderes lokalgeschichtliches Merkmal Aufnahme in das Ortswappen fanden. Ein in der Nähe gelegenes Gestüt züchtet seit über 30 Jahren

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Kneblinghausen Ansicht
Kapelle St. Nikolaus
Bildstock im Wald
 


256 Einwohner (Stand 31.12.2014)

Höhenlage ca. 380 bis 420 m über NN

Geschichtliche Sehenswürdigkeit: Römerlager
Öffentliche Einrichtungen: Schützenhalle 
   
Internetseite der Ortschaft Kneblinghausen

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