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Hoinkhausen

Ortswappen von Hoinkhausen

Als „Hoianusini in pago Arpesfeld“ (= im Gau A.) soll Hoinkhausen bereits in einer Urkunde Kaiser Ottos I. von 950 erwähnt worden sein, die heute verschollen ist. Mit hoher Zuverlässigkeit aber lässt sich die Entstehung der Siedlung in die Zeit vor dem Jahr 1.000 ansetzen. Zwischen 1159 und 1167 wird der Pfarrer Emelricus für die dortige Pfarrkirche erwähnt. Wichtig für die Geschichte und Dorfentwicklung waren die Adelsfamilien von Lüerwalt und von Hörde, deren signifikante heraldische Attribute in das vor ca. 20 Jahren entstandene Ortschaftswappen aufgenommen wurden.

Besonders die Herren von Hörde auf dem nah gelegenen Schloss Eringerfeld gestalteten im frühen 18. Jh. die Hoinkhauser Kirche kunstvoll aus u. machten sie zu ihrer Grablege. Das Gotteshaus enthält neben seiner barocken Ausstattung auch eine Orgel des Lippstädter Meisters J.P. Möller von 1745. Der Bereich um die Kirche stellt sich heute noch als ein fast unverändertes westfälisches Dorfzentrum um 1800 dar, geprägt von einem historischen Ensemble an Fachwerkbauten, aus dem besonders das alte Pastorat, die einstige Wohn- und Wirkungsstätte des Schulreformers u. Pfarrers Melchior Ludolf Herold (1780 – 1810), hervorzuheben ist, welche heute eine moderne Jugendbegegnungsstätte beherbergt.

 

Hoinkhausen Alte Schule
Hoinkhausen Orgel von J.Patroklus Möller


175 Einwohner (Stand 31.12.2014)

Höhenlage ca. 240 m über NN

Sehenswürdigkeiten: St. Pankratiuskirche (mit barocker Orgel), alte Herold'sche Schule, KLJB Landjugend-Begegnungszentrum

Internetseite zur 1050-Jahrfeier der Ortschaft Hoinkhausen

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