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Drewer

Ortswappen von Drewer

Seit ca. 20 Jahren hat der Ort ein  sogen. redendes Wappen, dessen 3 dort abgebildete Fachwerkgebäude auf die ursprüngliche Namensformen „Triburi“ oder auch „Trevere“ verweisen, die die anfängliche Größe des Dorfes auf die 3 im Hochmittelalter dort vorhandene Hofstätten beziehen. 

Erstmals schriftliche Erwähnung findet der Ort in Urkundenkonkordanzen des Erzbischofs Heinrich I. von Köln und des Abtes Hermann von Corvey vom August 1230.

Seit 1536 gehörte Drewer zum Verwaltungsbezirk des Gogerichts Rüthen, in kirchlicher Hinsicht aber schon sehr viel länger zur Stammpfarrei Altenrüthen.  

1737 wurde die heutige St. Hubertuskapelle errichtet. Im verbreiteten Industrialisierungsgeist des 19. Jh. suchte man in Ortsnähe nach Steinkohle, beschränkte sich dann aber über längere Zeit erfolgreicher (bis 1962) auf den oberirdischen Abbau von Quarzgestein für den zeitgemäß expandierenden Straßenausbau. Der sogen. Born, ein uralter markanter Quellenteich, war in nicht motorisierter Zeit das konstante Ziel von Wanderern, Reitern und Fuhrwerken, die auf der nah gelegenen uralten Fernverbindung des Haarweges das Dorf streiften und dort Rast machten.

 

 

Kirche St. Hubert in Drewer
Brunnen in Drewer


703 Einwohner (Stand 31.12.2014)

Höhenlage ca. 350 m über NN

Öffentliche und private Einrichtungen: Schützenhalle, Sportplatz

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